Barbarathermen - Trier

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Stand vom: 13.12.2018
Veröffentlicht: 18.07.14
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Sie sollten zwar nicht die größten Thermen nördlich der Alpen werden, jedoch sind die um 150 n. Chr. entstandenen Barbarathermen die größten noch erhaltenen römischen Badeanlagen. In den unterirdischen Heizanlagen sorgte damals ein ganzes Heer an Sklaven dafür, dass das Wasser wohl temperiert war. Die Grundmauern der Kellerräume und auch der Erdgeschossräume sind bis heute noch recht gut erhalten. Mit allem Prunk wie Marmor, Reliefs und Skulpturen waren die Thermen ausgestattet. Sie wurden immerhin über 300 Jahre hinweg genutzt und somit blieb die Anlage bis zum Abzug der Römer intakt. Doch um 1300 drohte der Verfall, da sich niemand mehr für die Thermen interessierte.

Nach dem Abbau im 16. Jahrhundert für den Bau eines Jesuitenkollegs, wurde das, was noch übrig blieb, vom französischen General Vignory gesprengt. So sind die unterirdischen Gänge heute nur teils zugänglich.

Besichtigungen der Anlage sind über einen extra angelegten Besuchersteg möglich, sodass man die Barbaratherme gut von oben betrachten kann. Auch diese Therme sind ein Kulturdenkmal des UNESCO-Weltkulturerbes „Römerbauten in Trier“.

Anfahrtskarte