Cusanusstift / St. Nikolaus-Hospital

Cusanusstraße 2
54470 Bernkastel-Kues

Tel.: 06531 - 22 60

Öffnungszeiten

Kapelle
So - Fr: 09:00 - 18:00 Uhr
Sa: 09:00 - 15:00 Uhr
Bibliothek
nur nach Vereinbarung
Führungen
April - Oktober:
Di: 10:30 Uhr
Fr: 15:00 Uhr
und nach Vereinbarung

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Stand vom: 13.12.2018
Veröffentlicht: 03.06.14
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Das Sankt Nikolaus-Hospital – auch Cusanusstift genannt, liegt im Stadtteil Kues und ist die spätgotische Stiftsanlage nach klösterlichem Vorbild des Nikolaus von Kues. Er gründete, nach einer Bauzeit von nicht einmal 10 Jahren, am 03.12.1458 das Sankt Nikolaus-Hospital. Den Namen verdankt der Stift seinem Schutzpatron, dem Heiligen Nikolaus, der auch Schutzpatron der Familie Nikolaus von Kues war. Die Stiftung kam durch das reiche Erbe seiner Eltern zustande, das hauptsächlich aus Liegenschaften bestand, darunter auch ein Weingut. Der Cusanusstift wurde als Armenhospital gegründet. Hier sollten – getreu der Zahl der 33 Lebensjahre Christi, 33 bedürftige Männer über 55 Jahre - darunter sechs Geistliche und sechs Adelige – Wohnung und Unterhalt erhalten. Der Stift ist bis heute seiner Aufgabe treu geblieben.

Wie in einem Kloster üblich, verfügt die Anlage des Cusanusstifts über Zellen, Refektorium, Küche, Konvents und Krankensaal - weiterhin über eine Kapelle sowie einen historischen Kreuzgang.

Kapelle

Die Kapelle der klosterartigen Anlage gehört zu den schönsten Sakralbauten der Region Trier. Das Sterngewölbe in dem quadratischen Raum wird lediglich von einer Mittelsäule getragen. Die Kapelle gilt als Mittelpunkt des Sankt Nikolaus-Hospitals. Hier versammelten sich, in Anlehnung an die klösterlichen Gepflogenheiten, die Bewohner mehrmals täglich zu Gebet und Gottesdienst. In der Kapelle ist das Herz des Stifters, Nikolaus von Kues, beigesetzt.

Bibliothek

Oberhalb der Kapelle befindet sich die mittelalterliche Bibliothek, die über eine einzigartige Handschriftensammlung, u.a. mit Werken von Nikolaus von Kues selbst, verfügt. Hierbei handelt es sich um eine der wertvollsten privaten Handschriftensammlungen mit 314 katalogisierten Handschriften in lateinischer Sprache. Die Bibliothek ist bei Führungen durch die formale Anlage zugänglich.

Anfahrtskarte